Faktor Mensch und die Loyalität gegenüber dem Gesamtziel, was bedeutet das?

Die persönliche Konstitution und alle Faktoren die man so täglich mit zur Arbeit nimmt beeinflussen unsere Performance. Wie wichtig Kommunikation, die Vetokompetenz und das Üben im Team ist, weiß Daniel Marx charismatisch zu erzählen.

Bei Faktor Mensch könnt Ihr tolle Kurse zu den angesprochenen Themen buchen.

DIE NOTFALLPFLEGE 

Endlich gibt es sie, die Fachzeitschrift für Notfallpflege.

Unterschiedliche Fachzeitschriften bringen immer mal wieder Beiträge für die Notfallpflege, bisher gab es aber keine eigene Fachzeitschrift für unsere Berufsgruppe. Um so mehr freut es mich, dass sich Kevin Alvarez und Tim Halfen auf den steinigen Weg gemacht haben, DIE NOTFALLPFLEGE ins Leben zu rufen und zu entwickeln.

Mit Kevin unterhalte ich mich über die Zielsetzung und Entwicklung der Fachzeitschrift.

Ein Abonnement oder auch Einzelhefte kann man über die Webseite der LUHRI Verlagesgesellschaft beziehen.

Bei dem Projekt EMPTY (Emergency Medicine Problem Talk Young DGINA) handelt es sich um eine Initiative der Young DGINA, die ein Angebot für Kolleginnen und Kollegen geschaffen haben, um sich nach belastenden Situationen im Dienst, telefonisch mit einem für solche Gespräche geschulten Kollegen auf Augenhöhe auszutauschen. Wie es dazu kommt und wie das Angebot funktioniert beschreibt Manuela Friesdorf, die sich zum „Peer“ im Projekt EMPTY hat ausbilden lassen.

Erreichbar sind die Kolleginnen und Kollegen immer am Montag zwischen 16 Uhr und 19 Uhr unter 00491711274658 oder jederzeit auch per Mail unter empty@dgina.de.

Außerdem findet Ihr weitere tolle Angebote auf der Homepage der Young DGINA.

Aufgrund der bedenklichen Arbeitsbelastung von Mitarbeitenden in Notfallzentren ist der Begriff Resilienz gerade in aller Munde. Resilienz bezeichnet unsere Wiederstandsfähigkeit, was das bedeutet und wie wir unsere Resilienz positiv beeinflussen können kann Manuela Friesdorf berichten.

Für Diejenigen, die noch etwas zum Thema Resilienz lesen möchten, hat Manuela noch zwei Buchempfehlungen: „Mit Resilienz leichter durch den Alltag“ von Monika Gruhl und Hugo Körbächer und „Salutogenese:Zur Entmystifizierung der Gesundheit“ von Aron Antonovsky.

Ersteinschätzung in Notaufnahmen ist eine sinnvolle Sache und seit dem GBA Beschluss für Notaufnahmen verpflichtend. Der GBA Beschluss gibt uns auch vor, dass wir nach einem strukturierten, validierten fünf stufigen System einschätzen müssen.
Dazu stehen derzeit in Deutschland nur zwei Systeme zur Verfügung. Über das MTS (Manchester Triage Sytem ) habe ich bereits in einem Podcast mit Peter Niehbur gesprochen.
Den ESI (Emergency Severity Index), erklärt in dieser Podcastfolge, gut nachvollziehbar, Florian Grossmann aus Basel. 

Ich habe beide Systeme langjährig angewendet und aus unterschiedlichen Gründen favorisiere ich den Emergency Sevirity Index und bin mittlerweile deutschlandweit als Dozentin für ESI unterwegs.

Auf der Seite esitriage könnt Ihr das Handbuch in Englisch als PDF herunterladen. Die Kollegen von esi-train bieten Schulungen zum Thema an.

In der Zentralen Notaufnahme gibt es viele rechtliche Aspekte die sowohl Ärzte als auch Notfallpflegende berücksichtigen müssen. Oft schon habe ich mir die Frage gestellt, ob das, was wir da jetzt gerade machen, auch „rechtens“ist.

Der Anwalt Dr. Stephan Porten ist Experte auf dem Gebiet des Medizinrechts und hat für sich selbst das Interesse für den Bereich der Notfallmedizin entdeckt. Mit Ihm habe ich mich unter Anderem über Fragen zu den Themen Garantenstellung, Freiheitsentziehende Maßnahmen, Überlastungsanzeige und Dokumentation unterhalten.

Als Mitautor des Buches „Rechtsfragen in der Notaufnahme“ hat er sich intensiv mit den juristischen Fragen in der Notaufnahme auseinandergesetzt.

Wer von uns hat nicht schon einmal daran gedacht, in der Schweiz zu arbeiten, man verdiene viel mehr Geld, das Ansehen der Pflegekraft sei weit besser und die Notfallpflege sei viel qualifizierter als bei uns in Deutschland. Ob dies wirklich so ist und wie man dazu kommt in der Schweiz zu arbeiten berichtet Dirk Becker, Notfallpflegekraft in der Schweiz.

Die Möglichkeit der Vernetzung für Notfallpflegende besteht national in der DGINA und dem Aktionsbündnis Notfallpflege im europäischen Bereich in der EUSEN.

Ersteinschätzung ist spätestens seit dem GBA Beschluss ein Thema mit dem man sich in einer Notaufnahme beschäftigen muss. In Deutschland stehen uns zwei validierte, fünf stufige Systeme zur Verfügung. Peter Niebuhr, ein Experte für das Manchester Triage System, beschreibt wie MTS funktioniert.

Weitere Informationen zum Netzwerk Ersteinschätzung und zu Kursangeboten findet Ihr auf der Homepage des Deutschen Netzwerks für Ersteinschätzung.